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André Saine Epilepsieprojekt

Im Rahmen einer Online-Arbeitsgruppe unter der Leitung von Claudia Grothus im "holon - Netzwerk für Tierhomöopathie" zum Thema Epilepsie bei Tieren entstand durch die Initiative meiner Kollegin Claudia Hahn eine Arbeitsgruppe, welche sich einer Sammlung von insgesamt 62 englischsprachigen Epilepsiefällen angenommen hat. Diese überwiegend historischen Fälle stammen von dem kanadischen Homöopathen Dr. André Saine und wurden der Arbeitsgruppe freundlicherweise von Roland Methner zur Verfügung gestellt.

Die Arbeit am Projekt

Zunächst wurden die Fälle ins Deutsche übersetzt und überarbeitet, danach wurden alle Symptome, die der Epilepsie zuzuordnen waren, repertorisiert. Darauf basierend wurden Vorschläge erarbeitet, das im Fall dokumentierte Mittel für die entsprechende Rubrik nachzutragen.
Ziel dieses Projektes war, einen Beitrag zu den noch sehr unvollständigen Rubriken in den Repertorien zu leisten und Kolleginnen und Kollegen zu helfen, die sich mit der Behandlung von Epilepsie beim Menschen oder Tier befassen.

Herausforderungen an eine Tierhomöopathin

Nachdem ich bereits ein Präsenzseminar besucht hatte, war die weiterführende Teilnahme bei der Online-Arbeitsgruppe zum Thema Epilepsie bei Tieren für mich selbstverständlich. Diese Erkrankung stellt auch bei Tieren eine große Herausforderung dar, zumal wir in der Tierhomöopathie in der Regel mit weitaus weniger Symptomen arbeiten müssen als ein Humanhomöopath dies tut.

Die Bearbeitung der Fälle war wie erwartet spannend und voller Herausforderungen, das es sich ausschließlich um Fälle aus der Humanhomöopathie handelt. Teils fehlten Informationen, welche bei der Überlieferung verloren gingen - die sich dann aber bei der Recherche nach dem Originalfall wiederfanden und ergänzt werden konnten. Auch das Repertorisieren von Symptomen und Nachtragen des Mittels gestaltete sich spannend, da man als Tierhomöopath in der Regel viele Symptome aus den Repertorien nicht verwenden kann und bei diesem Projekt ein Umdenken gefragt war.

Das Ergebnis

Durch die herausragende Zusammenarbeit vieler einzelner Personen, die sich gerne gegenseitig unterstützt haben, ist unter Anleitung von Claudia Grothus und Claudia Hahn ein einzigartiges Dokument entstanden. Insgesamt 62 Fälle wurden be- und aufgearbeitet, welche für alle deutschsprachigen Homöopathen eine ganz besondere Fallsammlung darstellen und dazu beitragen können, unsere Repertorien weiter zu vervollständigen.

Ich freue mich, ein Teil dieses Projektes sein zu dürfen!


Weitere Informationen sowie die vollständige Dokumentation als Download finden Sie auf der Seite des holon - Netzwerks für Tierhomöopathie.

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